„Warum laggt das scheiß Spiel denn schon wieder?“ Wer hat diesen Satz noch nicht gehört oder selbst gesagt. Gefühlt leider viel zu oft. Das Blöde daran ist, dass es immer passiert, wenn man gerade richtig Lust und Zeit zum Zocken hat! Der Hass ist vorprogrammiert. Und dann geht es los zu überlegen woher der nervige Lag kommt.

Gaming Grafikkarte

„Ist es wieder das Internet? – ne, am Handy läufts flüssig. Lädt Windows wieder etwas im Hintergrund runter und belegt meinen ganzen Arbeitsspeicher bis auf den letzten Tropfen? – Ne, sieht auch okay aus. Check mal die Hardware deiner Grafikkarte! Vielleicht wurden Game Settings verändert und fordern höhere Leistungen deiner Gaming Grafikkarte, um das Spiel flüssig am Laufen zu halten.

Ganz so brutal läuft es dann doch nur in den seltensten Fällen, doch mit der Zeit wird jede Grafikkarte alt und kann mit dem Standard der modernen Games nicht mehr mitmachen. Spätestens dann, musst Du entweder den Controller an den Nagel hängen oder dich für eine neue Grafikkarten schlau machen. Für Zweiteres haben wir und bereits Gedanken gemacht und liefern Dir folgende Untersützung in den Bereichen: Kosten, Preis/Leistung, Kriterien und vieles mehr.


Die besten Gaming Grafikkarten

Eine Grafikkarte ist für die Bildübertragung eines Rechners an den Monitor, mit Hilfe von Monitorkabeln, verantwortlich – was für eine Überraschung! Nein jetzt mal ehrlich – sie ist wirklich für alles zuständig was wir sehen. Dies gilt nicht nur für Games und Videos. Schon beim Bootvorgang wird die Grafikkarte beansprucht und verarbeitet alle Daten des Prozessors und wandelt diese für uns auf den Monitor oder Display um. Ohne Grafikkarte könnten wir also nicht sehen, was in dem Rechner vorgeht und ihn nicht wirklich nutzen – zumindest so wie wir ihn kennen.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeit die Grafikkarte in das System zu integrieren. Zum einen werden die Grafikkarten über diverse Schnittstellen mit der Hauptplatine verbunden. Die andere, aktuell üblichere, Variante ist, dass diese bereits in den Kern des Prozessors integriert ist. In diesem Fall teilen sich die CPU und der Grafikkartenprozessor die Chipfläche.

Man sagt, dass die Kosten für einen Gaming PC etwa bis zu 30% aus der Grafikkarte kommen. Eine gute Gaming Grafikkarte kommt zusammen mit einem starken GPU und entlastet während dem Game die CPU. Dies führt zu spürbaren Unterschieden in der Performance und natürlich der Optik! Daher sind günstige Gaming Grafikkarten mit Vorsicht zu genießen!

High-End Grafikkarten

In dieser Kategorie der High-End Gaming Grafikkarten sprechen wir von einem Budget in Höhe von etwa 1000€. Hier wird dem Gamer alles notwendige geboten, um mehrere Jahre Stressfrei zocken zu können. Dies schließt natürlich alle modernen Games in Hochauflösender 4K Option auf einem 1440p Monitor mit ein.

In diesen Bereich fallen Grafikkarten wie die Nvidia Geforce GTX 1080 mit ihrer 8 Gb VRAM und einem Netzteil von 500 Watt. Das derzeit non-plus Ultra einer Gaming Grafikkarte, die optimal für eSports ausgerichtet ist. Ob nun Fortnite, Call of Duty oder League of Legends. Diese Grafikkarte ermöglicht das Zocken auf optimalen Level. Selbst Virtual Reality ist mit diesem Schmuckstück kein Problem!

Gaming Grafikkarten

In dieser Kategorie sehen wir uns etwas moderatere Preisklassen von gängigen Gaming Grafikkarten an. Trotz des kleineren Preises sind diese Produkte in der Lage moderne Games in 1920×1080 auf maximalen Settings ruckelfrei zu spielen.

Wie sieht es denn mit 4K aus? Es geht! Funktionieren auf jeden Fall, jedoch kann es sein, dass Du bei dem ein oder anderen Spiel die Settings etwas runterschrauben musst, um weiterhin ohne Lags spielen zu können.

Der Preis von mittelklassigen Gaming Grafikkarten spricht die Mehrzahl der Spieler an und ist für die Meisten eine super Alternative zu den High-End Modellen, die sich jenseits von erschwinglichen Preisen bewegen. Der Geforce GTX 1050 Ti beispielsweise ist mit unter 200€ eine super Wahl für Spieler, die nicht unbedingt ans Limit gehen müssen.

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  • 7008 MHz, 4 GB, GDDR5, 128 bit
  • PCI-E 3.0 x 16
  • 1x Dual-link DVI-D, 1x DisplayPort 1.4
  • Max. Digitalauflösung: 7680x4320

Günstige Gaming Grafikkarten

Diese Kategorie richtet sich zum einen an Gamer, die absolut Low-Budget fahren wollen/müssen und kein Bock haben mehrere hundert Euro für eine Grafikkarte auszugeben. Zum anderen geht dieser Block an Gamer, die ihre Gaming Grafikkarte kaum beanspruchen. Dies gilt für ältere Games oder ganz einfach Games, die wenig GPU beanspruchen. Dazu zählen beispielsweise League of Legends, Counterstrike oder Dota.

Für diese Art von Spielen reichen oftmals günstige Gaming Grafikkarten unter 100€. Im Schnitt haben diese 2 Gigabyte Vram und lassen die oben genannten Spiele selbst auf maximalen Settings einwandfrei laufen.

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  • Spezielle Legierungsformel für Stromversorgungskomponenten ermöglicht eine um bis zu 15% größere Grafikperformance und eine 2,5mal längere Lebenszeit als Referenzmodelle
  • Dust-Proof Fan-Design - Bis zu 25% längere Lebensdauer dank staubabweisendem Design
  • Mit dem GPU Tweak-Utility kann der Nutzer die Taktraten, Spannungen sowie die Lüfterleistung über eine intuitive Oberfläche verändern und optimieren
  • Unterstützt flüssiges Gaming mit einer Auflösung von 1280x1024 sowie die Wiedergabe von 3D Blu-rays
  • Lieferumfang: Asus R7240-2GD3-L, CD, Quick Start Guide

Kaufkriterien

Gaming Grafikkarte

Ohne großes Blabla geht es hier als erstes um die Frage, die Dir jeder stellen wird, wenn Du anfängt von Gaming Grafikkarten zu sprechen: „Für was brauchst Du die Grafikkarte genau?“ Also im Klartext: welches Spiel willst Du damit zum laufen bringen und auf welchen Settings bist du bereit es zu spielen. Damit leiten sich die Leute ab was Deine zukünftige Gaming Grafikkarte auf dem Kasten haben muss.

Hierbei geht es um einfaches vorausschauendes Denken. Wenn du ein League of Legends Pro-Gamer bist, benötigst Du nicht die gleiche Leistung für deine Grafikkarte, wie ein Fortnite oder Red Dead Redemption Player. Natürlich gibt es auch spezielle Grafikkarten für 3D- Bildbearbeitungs- und Videoschnittprogramme. Diese lassen wir jedoch mal außen vor – schließlich fokussieren wir uns hier ausschließlich auf Gamer!

Das beste Preis-/Leistungsverhältnis

Wie vorweg beschrieben ist es abhängig von deinen Absichten wie die Preis-Leistung für Dich ausfällt. Absicht, Budget, Game etc. Dies ist natürlich ebenfalls vom aktuellen Markt und den derzeitigen Modellen abhängig. Wir informieren uns gerne über den aktuellen Gaming Grafikkarten Benchmark über die PassMark Software. Diese aktualisiert ihre Informationen monatlich und gibt einen schönen Überblick über die derzeitige Marktsituation. Dort findest Du alle wichtigen Informationen für einen ersten Schritt in Richtung Deiner Grafikkarte.

Schlüsselfragen:

  • Was muss meine Gaming Grafikkarte aushalten?
  • Will ich nur ein lagfreies Spiel oder zusätzlich maximale Auflösung?
  • Was ist mein Budget?
  • Wie sieht der aktuelle Markt aus?
  • Wie lange will ich die Karte nutzen?

Grafikkartenspeicher

Genau, auch Gaming Grafikkarten verfügen über Speicher! Ähnlich wie bei anderen Medien verfügen sie über 128, 256 und 512 MByte Speicherplatz. Dieser wird gerne als VRAM abgekürzt und bedeutet nichts anderes als Videospeicher. Dieser zusätzliche Speicher in der Grafikkarte entlastet die CPU des Rechners und erhöht somit weiter die Leistungsfähigkeit. Das Ziel ist dem Gamer ein ruckelfreies und hochauflösendes Game zu liefern.

Diese Art von zusätzlichem Speicher findet man nur in dedizierten Grafikkarten. Diese erkennt man deutlich an ihrer VRAM Angabe. Mehr zu dem Thema dedizierte und integrierte Grafikkarten findest Du unter dem Thema „Grafikkarten Zusammensetzung“ weiter unten im Text. Was uns hier an dieser Stelle noch interessiert ist: Wie wichtig ist die VRAM und wie viel sollte meine Gaming Grafikkarte mindestens haben?

Leider reicht es nicht aus zu sagen: „Ok, mehr Speicher bringt mehr Leistung!“ Zu dem Stand im Jahre 2018 sagt man, dass eine dedizierte Grafikkarte mindestens 1 Gb VRAM besitzen sollte und High-End Produkte mindestens 2Gb VRAM. Dies sei genug, um das System zu entlasten und moderne Games ruckelfrei spielen zu können. Um einen Einblick in die gesamte Leistung werfen zu können, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Taktrate, Architektur und Shaderanzahl.

Geforce GTX Grafikkarte

Grafikkartenprozessor (GPU)

Die „graphics processing unit“ ist für die Berechnung der Grafik in Rechnern, Tablets und Smartphones zuständig. Darüber hinaus gibt er seine Berechnungen an einen oder mehrere Displays weiter und ermöglicht dem Nutzer aktiv am Geschehen teilzunehmen.

Der GPU kann an verschiedenen Orten für die Arbeit platziert werde. So werden bei integrierten Grafiklösungen der GPU mit der CPU zusammengesteckt. Eine weitere Möglichkeit bietet die Hauptplatine oder ein externer Steckplatz.

Die Hauptaufgabe der GPU ist die CPU zu entlasten! Dies funktioniert indem die rechenintensiven 2D- und 3D – Grafiken von der GPU über Programme wie DirectX oder OpenGL übernommen werden. Nun hat der CPU währenddessen Zeit andere Sachen zu verarbeiten.

Rechenkerne

Die Rechenkerne (CUDA Cores) bei modernen Grafikkarten kann man sich so ähnlich wie bei anderen Prozessoren vorstellen. Sie verfügen jedoch über mehrere hundert oder tausend verschiedene Shader oder Rechenkerne und können so gleichzeitig mehrere Aufgaben gleichzeitig verarbeiten. Mehrkern CPU´s bestehen allerdings nur aus zwei oder vier Kernen zum Vergleich.

So besitzt der akutell stäkste Grafikchip von Nvidia GTX 1080 Ti über 3580 Rechenkerne und liefert in Kombination eines größeren und schnelleren Speichers entsprechend mehr Leistung als sein Vorgänger Modell des GTX 1050, welcher mit nur 640 Rechenkernen ausgestattet ist. Der Unterschied ist enorm, genauso wie der Preis. Wir sprechen hier von einem Preisunterschied von fast 800 Euro!

Taktfrequenz

Jede Gaming Grafikkarte besitzt eine Taktfrequenz. Diese ist mit dem Ruhepuls eines Menschen zu vergleichen. Je höher die Basis Taktfrequenz einer Grafikkarte ist, desto besser arbeitet sie und verleiht Dir maximalen Spaß beim Gamen. Jedoch ist es beim Menschen anders rum – je niedriger der Ruhepuls, desto besser.

Hersteller geben auf der Verpackung meist einen Takt-/Turboboost an, welcher bei Anfrage für kurze Zeit erreicht werden kann. Dies funktioniert jedoch auch nur, wenn die Karte ausreichend gekühlt ist. Sobald die Aufgabe erledigt ist oder der Chip zu heiß läuft, fährt die Karte ihre Taktfrequenz und damit ihre Leistung wieder runter.

Lautstärke

Achte bei dem Kauf deiner Gaming Grafikkarte, dass es einen Silent-Mode gibt, wenn Dir die Lautstärke deines Rechners wichtig ist. Da die dedizierte Grafikkarte einen eigenen Lüfter besitzt, kann dieser beim Hochbetrieb ziemlich laut werden.


Gaming Grafikkarten Hersteller

Bei der Auswahl von Grafikkarten kommt derzeit keiner an den zwei Marktführern Nvidia und AMD vorbei. Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass zwischen „Grafikchip“ und „Grafikkarte“ unterschieden wird. Der Grund hierfür ist, dass die finale Grafikkarte von zwei unterschiedlichen Firmen zusammengesetzt wird. Von Nvidia und AMD kommen hierbei die bekannten Chips/Prozessoren für die Grafikkarte. Dieser Chip wird von weiteren Firmen wie Zotac, Gigabyte oder Asus zu einer kompletten Grafikkarte zusammengesetzt.

Basierend auf diesem Herzstück „Chip“ haben die Grafikkartenhersteller ihren gewissen Spielrahmen, um der Grafikkarte das gewisse Extra zu geben. Ob nun in Richtung eSport und maximale Leistung oder eine besonders leise Grafikkarte für den Gebrauch zu Hause. Dafür passen sie Taktraten, Kühlsysteme und Rechenkerne an.

So kann man sich, trotz des gleichen Chips, verschiedene Preise für die Grafikkarte erklären. Die Hersteller richten diese nach ihren Vorstellungen um. In diesem Sinn kannst Du für etwas weniger Leistung einige Euro sparen.

Nvidia

Die 1993 gegründete Nvidia Corporation hat ihren Sitz in Santa Clara, Kalifornien. Die amerikanische Firma erwirtschaftete im Jahre 2017 einen Umsatz von knapp 10 Milliarden US-Dollar und gehört zu den Top-Grafikprozessorherstellern der Welt. Die unter dem Namen Geforce bekannten Gaming Grafikkarten besitzen in der Regel eine höhere Taktfrequenz als AMD Chips. Darüber hinaus ist der Architektur derart effizient, dass der Energieverbrauch im Schnitt viel geringer ausfällt als beim Konkurrenten.

  • Hohe Taktfrequenzen für maximale Leistung
  • Geringer Energieverbrauch
  • Kostenintensiv

AMD

„Advanced Micro Devices“ wurde 1969 gegründet und hat derzeit seinen Sitz ebenfalls im Sillicon Valley in Santa Clara, Kalifornien. 2017 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 5 Millarden US-Dollar. AMD Grafikkarten, auch bekannt unter dem Namen Radeon, besitzen in der Regel eine höhere theoretische Leistung, da sie mit mehr Rechenkernen ausgestattet werden, als die Konkurrenten von Nvidia.

  • Mehr Rechenkerne
  • Günstiger im Vergleich zu Nvidia
  • Ebenbürtige Alternative


Grafikkarten Zusammensetzung

Wer heutzutage ein modernes Spiel zocken möchte benötigt in den meisten Fällen eine dedizierte Grafikkarte. Was das bedeutet und welche Alternativen es dazu gibt erfährst Du hier im Abschnitt. Das Gegenstück zu einer dedizierten Gaming Grafikkarte ist eine integrierte Grafikkarte. Diese liefert bei Weitem nicht die benötigte Leistung zum Zocken und entzieht dem CPU gleichzeitig wichtigen Arbeitsspeicher, den er benötigt, um das System und Spiel flüssig laufen zu lassen.

Dedizierte Grafikkarte

Hier wird es für uns interessant! Dedizierte Gaming Grafikkarten sind genau das, worum es hier eigentlich geht. Gamern wird bis heute gar keine Alternative geboten, als einer Grafikkarte mit eigenständigem Prozessor und Kühlsystem. Doch was genau ist denn nun eine dedizierte Grafikkarte?

Sie ist ein eigenständiges System, dass mit eigenem Prozessor, Kühlsystem und Speicher ausgestattet ist. Aus diesem Grund stellt es keine zusätzliche Belastung für das Rechensystem dar, benötigt im Gegensatz jedoch genug Platz im Gehäuse, einen Steckplatz auf dem Mainboard und genügend Strom vom Akku/Netzteil. Sie ist im Vergleich um ein Vielfaches teurer, als eine integrierte Grafikkarte, doch bietet dafür ein Vielfaches an Leistung. Toll ist, dass sie nach getaner Arbeit einfach Ersetzt werden kann und man sich kein neues System zulegen muss.

Vorteile:

  • Mehr Rechengeschwindigkeit
  • Mehr Leistung
  • Gaming möglich
  • Austauschbar

Nachteile:

  • Weniger Akkuleistung
  • Hitzebildung
  • zusätzliche Kühlsysteme benötigt

Integrierte Grafikkarte

Integrierte Grafikkarten gehören eigentlich nur in den Office-Bereich und haben nichts mit Gamern am Hut. Ihnen fehlt sowohl die GPU, als auch genug Rechenkerne oder Taktungen, um ansatzweise ein Spiel zum laufen zu bringen. Hierbei gibt es zwei Varianten, um eine Grafikkarte bereits im Laptop zu integrieren. Der erste ist direkt auf dem Mainboard, beispielsweise mit einer ATI Radeon HD 4200. Die andere Möglichkeit ist direkt im CPU des Systems, wie mit einer Intel GMA HD.

Ein weiterer Nachteil einer integrierten Grafikkarte ist, dass sie keinen eigenen Speicher (VRAM) besitzt und so zusätzliche Belastung für das System ist, denn es nimmt sich einfach einen Stück vom Arbeitsspeicher des Notebooks. Aufgrund von Platzmängeln wird meist dennoch auf einen IGP (Integrated graphics processor) zurückgegriffen.

Vorteile:

  • Verbraucht keinen extra Strom
  • Erhitzt das System nicht zusätzlich
  • Günstig
  • Braucht keinen Platz
  • Reicht für Office, YouTube und klassische Spiele

Nachteile:

  • Geringe Gaming Settings
  • Ruckelt beim Zocken
  • Nicht austauschbar


Wer keine Lust hat so viel zu lesen und lieber ein Video schaut:


Aufbau einer Gaming Grafikkarte

Wenn man sich mit einer Grafikkarte auseinandersetzt, kommt man zwangsläufig mit komischen Begriffen in Verbindung. Insbesondere, wenn man sich im Detail mit Grafikkarten Leistungen und Innenleben beschäftigt. Hier kommen so viele Einzelteile zusammen, die nur im perfekten Zusammenspiel das Maximum rausholen können.

Die drei größten und kostenintensivsten Komponenten einer Gaming Grafikkarte sind Grafikchip (CPU), Grafikspeicher (VRAM) und Wandlerchip (RAMDAC). Die GPU besteht folglich aus dem Speicher und dem Prozessor. Diese verarbeiten alle wichtigen Grafikdaten, die für die Recheneinheit wichtig sind und geben diese weiter an die CPU.

Die GPU ist also in ständiger Zusammenarbeit mit der CPU eines Computers. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich diese beiden Komponenten gut verstehen. Wenn die CPU zu kurz kommt, wirst Du mit der Besten GPU nicht mehr glücklich. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt. Das System ist nur so stark wie sein schwächstes Glied.


CPU vs Grafikkarte

Ein enges Zusammenspiel von CPU und GPU ist also die Voraussetzung für ruckelfreies Zocken. Worauf ist hierbei zu achten? Die Community redet hier von einem CPU-Flaschenhals, doch was hat es damit auf sich?

Das schlimmste Szenario hierbei ist, sich mehrere hundert Euro in die Hand zu nehmen und eine High-End Gaming Grafikkarte zu kaufen, welcher der CPU weit überlegen ist. Der Prozessor kommt in diesem Fall nicht schnell genug hinterher der GPU mitzuteilen, was als nächstes gerendert werden soll. Aus diesem Grund fällt die GPU in den Zwischenzeiten in einen Leerlauf und verschwendet somit sein Potenzial.

Die Folgen davon sind, droppende FPS (Frames per second) also Bilder pro Sekunde und stockende Bilder. Hier ist kein Spielspaß mehr zu holen, egal um welches Spiel es sich handelt. Darüber hinaus hast Du einen Haufen an Geld investiert und bist nicht näher an dein Ziel gekommen. Stelle deiner GPU unbedingt eine entsprechend starke CPU entgegen!


Kompatibilität?

Bei der Auswahl der Grafikkarte darfst Du nicht außer acht lassen, dass dieses Teil im Zusammenhang mit dem ganzen Rechner steht. Somit müssen weitere Komponenten beachtet und berücksichtigt werden. Was Du neben der Grafikkarte selbst beachten solltest findest Du hier im Überblick!

Mainboard

Auf dem Mainboard des Rechners sollte der PCI-Express Slot mit mindestens acht Lanes verbunden sein, um die Leistung der Grafikkarte vollständig abrufen zu können. Wir empfehlen hier ein Minimum der Version 3.0 bei dem Stand von 2018.

Für Laien: Ein PCI “ Peripheral Component Interconnect Express“ stellt eine Verbindung zwischen externen Peripheriegeräten und dem Chipsatz des Hauptprozessors her. Mit diesem Thema kann man sich stundenlang befassen, doch im Grunde wichtig für uns ist: Je mehr Lanes der PCI zur Verfügung hat, desto höhere Übertragungsraten kann er erreichen.

Netzteil

Die Grafikkarte benötigt natürlich ebenfalls Strom und bezieht diesen vom Netzteil des Rechners. Verfügt dieser jedoch nicht über genug Leistung, kann die Gaming Grafikkarte nicht genügend Saft ziehen. Unter normalen Umständen sollte dies kein Problem sein, doch bei High-End Gaming Grafikkarten kann dies durchaus der Fall sein.

Insbesondere Gaming Grafikkarten können extrem Strom ziehen, in manchen Fällen sogar mehr als der Prozessor. Wir haben schon Fälle erlebt, wo die maximale Leistung über 250 Watt benötigt hat – wohl gemerkt mit einem Kern! Wird dieser verdoppelt sind Werte bis zu 500 Watt Stromverbrauch möglich.

Interessant wird es auch bei dem Verbund von verschiedenen Grafikkarten. Dies ist zwar nur für erfahrene Nutzer von Interesse, doch auch diese gezüchteten Kollegen sind wahre Stromfresser! Im Internet lassen sich viele Netzteilrechner finden, die Dir in solchen Fällen weiterhelfen können!

Gehäuse

Das Gehäuse Problem haben meist nur Grafikkarten Verbunde. Hier muss unbedingt darauf geachtet werden, dass genug Platz für die Luftzirkulation mit einberechnet wurde. Die Folgen von überhitzten Grafikkarten und Mainboards reichen von Kurzschluss bis hin zu rauchenden Towern – alles schon miterlebt *rofl

CPU

Gaming Grafikkarte und CPU müssen in einer Liga zusammenspielen können. Für einen Gamer sind diese zwei Komponenten nur von Nutzen, wenn sie sich verstehen und zusammen arbeiten. Eine starke Grafikkarte ohne genügend CPU ist genauso hilfreich, wie ein bombastischer CPU mit einer Intel-Standard-Grafikkarte für Office-Anwendungen und Youtube.

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